Bilder wurden zum Riesengemälde

Bilder wurden zum Riesengemälde

Welche Schule kann von sich behaupten, schon einmal ein Bild mit den beeindruckenden Maßen von 6,50 mal 8,30 Metern gemalt zu haben? Die Saatschule!

Im Rahmen eines Kunstprojektes, das durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Iserlohn, den Förderverein Saatschule und nicht zuletzt durch Spenden der Eltern unterstützt wurde, entstand dieses Riesengemälde.

Betrachtet man es von oben, zeigt es eine Version des van-Gogh-Bildes „Der Sämann“. Beim genaueren Hinschauen birgt das Bild eine kleine Überraschung: Es ist aus zahlreichen Einzelbildern zusammengesetzt. Diese Einzelbilder haben die Schülerinnen und Schüler am Dienstag beim Kunst-Projekttag gemalt. Angeleitet wurden sie von den Künstlern Daniela Schmidt-Baumann, Andre Peer und Björn Borgmann von „Arts4you“ aus Wuppertal und Solingen.

Während beim Originalbild von van Gogh die warme Farben vorherrschen, präsentiert sich die Saatversion in den unterschiedlichsten Grüntönen. Und noch etwas ist bemerkenswert: Die kleinen Maler orientierten sich nicht nur am Stile van Goghs, sondern an dem anderer Maler.

Die Klassen 1 a und 1 b malten wie Gustav Klimmt, die Klassen 2a und 2 b wie Franz Marc, die Klasse 3 c wie Keith Haring, die 3 b und 4 a wie Claude Monet und die 4 b letztlich wie der Meister van Gogh. Schulleiterin Mariele Rupieper wählte für ihr Gemälde den Stil der Expressionistin Gabriele Münter.

Zuvor hatten die Mädchen und Jungen im Religionsunterricht die Geschichte über den Sämann gehört, der sein Korn ausstreut. Einige Körner fallen auf Fels und gehen nicht auf, andere auf fruchtbaren Boden und bringen reichen Ertrag, andere Körner landen in Dornenbüschen und ihr Wachstum wird unterdrückt.

Mariele Rupieper verglich das „Sämann-Motiv“ mit der Saatschule, die Kinder sind wie Samenkörner, die ausgestreut werden und sich alle in ihrem späteren Leben prächtig entwickeln.

Das in der Saathalle zusammengelegte Bild bleibt dort noch bis zum kommenden Freitag liegen, damit es bei der Schul-Herbstfeier auch von den Eltern bewundert werden kann. Außerdem begleitete der Fotograf Christian Janda das Projekt. Jedes Kind erhält später eine Postkarte mit dem Gesamtmotiv und es darf zudem nach den Herbstferien „sein“ Bild mit nach Hause nehmen. Zudem wird das Gesamtkunstwerk fotografisch noch so aufgearbeitet, dass es die größte freie Wand in der Schule zieren kann.

Quelle: DerWesten, 18.10.2011

Beitrag zum Event: Lokalzeit Ruhr, 18.10.2011

 

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Aus drei Entwürfen fiel die Wahl des Kunden auf eine Idee, die in ihrer Konzeption und Umsetzung mit besonderen Anforderungen zu tun hatte. Mobile Einzelsegmente wurden für eine kinetische Unterkonstruktion angepasst. Über ein Seilsystem wurde die Auffächerung des 2,8×5,6 Meter grossen Produktfächers durch zwei Personen möglich. Anlässlich eines 100-jährigen Jubiläum – Events  der Firma Runkel & Schmidt in Wuppertal wurde dieser Fächer am Tag der offenen Tür / 18.Juni 2011 von den Besuchern unter unserer Anleitung gestaltet.

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